1265 Tage, Blut, Schweiß und Tränen – In eigener Sache Teil 2

Vielleicht wundert ihr Euch warum es so still ist im Blog!!

Eigentlich ganz einfach erklärt, ich bin mit meinem Spider beschäftigt. Das ist ja eigentlich nix neues denn das bin ich schon seit 3 1/2 Jahren aber jetzt bin ich

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FERTIG !!!

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Vom 24.12.2006 12:00 Uhr Mittag (nach einem kräftigen Weihnachtskrach hab ich mich in die Garage verzogen) bis 10.06.2010 18:00 Uhr wurde der Spider, mit einiger Unterstützung, einer Komplettüberholung unterzogen. Das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Der finale Werkstattcheck bei G+B Motorentechnik hat auch keine großen Überraschungen mehr gebracht. Im Gegenteil die Jungs von G+B haben mir bestätigt dass die Ausführungen der Arbeiten sicher im oberen Niveau liegen. Trotzdem war ich doch sehr erstaunt was diese Spezialisten noch so alles an Feinschliff bei dem Wagen vollführten.

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Die Fakten zur Totalkur unseres Babys:

  • Gesamtdauer der Restauration 1265 Tage
  • 1069 echte Arbeitsstunden in Eigenleistung verteilt auf 84 Arbeitstage
  • Gesamtkosten zwischen 22.000 EUR und 28.000 EUR (Ich habe es noch nicht genau ausgerechnet)
  • Über 700 Bilder von der Restauration

Das 07er Gutachten war am 10.06.2010 um 17:00 Uhr und der Spider bestand es ohne Probleme. Einzig die Edelstahlauspuffanlage und die CD30 Felgen fanden etwas Kritik. Nachdem ich aber dem Prüfer bestätigt habe dass die original Auspuffanlage noch Zuhause ist und die Felgen damals als Zubehör lieferbar waren, bekam ich den §23. Am 11.06.2010 um 07:30 Uhr wurde der Spider dann mit seiner neuen 07er Nummer zugelassen. Der Wermutstropfen für meine Frau war (und ich glaube ist es immer noch) dass der Spider sein LA-DY 392 Nummernschild aufgeben musste. Aber das wird sich geben denn sie ist ja bis jetzt noch keinen Meter mit dem Wagen gefahren und dieses Erlebnis ist einfach unbeschreiblich. Vorgestern hab ich den ersten Langstreckentest mit dem Wagen absolviert und der verlief problemlos.

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Also an alle die sich schon gefreut haben dass sie mich auf dem Treffen sauber verschaukeln können weil ich keinen eigenen Spider habe –> Pech gehabt !!!

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Der Wagen hat einen so geilen Sound (die Doppelvergaser schnurren und der Auspuff von G+B trägt seinen Teil  dazu bei) dass ich am liebsten nur noch rumfahren möchte. Die Straßenlage (die vorher schon fantastisch war) hat sich mit den PUR Buchsen und den 205er Reifen noch mal deutlich erhöht. Das musste der eine oder andere “Geradeausschnellfahrer” auf der Testtour schon leidvoll erleben ;-) .

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Was mir aber am meisten auffiel war das relativ große Interesse an dem Fahrzeug. Früher ist mir das gar nicht so bewusst geworden, auch da stand unserer Spider nicht schlecht da (sein Zustand war durchaus gut). Die Anzeichen für das Publikumsinteresse am Spider deuten eindeutig darauf hin das dieser Wagen zum Klassiker wird.

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Fazit:

Die Fahrt mit dem Spider hat mich von der ersten Minute an jede noch so schlimme Zeit während der Restauration vergessen lassen. Die Stunden/Tage ich denen ich mich bis zum ausflippen geärgert habe waren innerhalb der ersten Minute wie weggeblasen. Ich denke es gibt keinen Wagen der im Preis/Leistungsverhältniss so viel Spaß vermitteln kann wie der Spider.

Gruß Erich

Unserer beim $23

Unserer beim $23

6 Antworten zu “1265 Tage, Blut, Schweiß und Tränen – In eigener Sache Teil 2”

  1. Snoopy sagt:

    Gratulation !
    Sieht wirklich toll aus !
    Christoph

  2. sky-erich sagt:

    Hallo Christoph,

    danke ich bin auch mächtig Stolz darauf.

    Gruß Erich

  3. Christine u. Werner sagt:

    Hallo Erich,
    bist Du mit oder ohne Ölwanne zum TÜV gefahren ?
    Werner

  4. sky-erich sagt:

    Muss mal nachschauen aber ich denke nach meiner ersten 200 km Testfahrt ohne Öldruckwarnung dürfte eine drin sein. Wenn nicht dann werde ich ein neues Patent zum Motor ohne Schmierung anmelden. :-)

    Spaß beiseite, ja die Ölwanne ist, mit persönlicher Einzelabnahme und Beaufsichtigung ducrh mich, erfolgreich angefertigt worden. Ist so wie beim Film “Irgendwo und Sowieso” gewesen. Freitag Nachmittag Fahrt zum Spezialisten, im Kofferaum Material plus einem Dummy Motorblock und einer Vorderachse. Schnell noch etwas Arbeitsschmierstoff für die Spezialisten mitnehmen (eine Kiste Scheyrer Bier) um dann frisch ans Werk zu gehen. Bleche zuschneiden, Skizzen anfertigen, Paßform prüfen, Schweißen usw. Hat zwar ca. 3 Stunden und einen halben Kasten Bier gedauert aber jetzt ist sie fertig und drin. Durch die nun gut 1 1/2 Liter mehr an Öl ist der Öldruck auch im Leerlauf super. Nix mehr mit roten blinken der Kontrolleuchte im Standgas. Es hat sich gelohnt und ich kann es nur empfehlen.

    Gruß Erich

  5. Snoopy sagt:

    Ich freue mich ja schon darauf das Schmuckstück zu sehen. Stell doch schon mal ein paar Bilder ein.

  6. Nicole sagt:

    Hallo Erich,

    herzlichen Glückwunsch zu diesem wunderschönen Auto. Das die Leute an der Straße hinschauen, ist ja nicht wirklich verwunderlich.

    Auch wenn es ein langer Weg war, das Ergebnis entschädigt vielleicht für den ein oder anderen Frust. Und Deine Frau wird sich bestimmt freuen auf ein Treffen in diesem wunderschönen Fiat.

    Schöne Grüße aus dem grauen Mittelfranken,

    Nicole

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