Sonntag der 20. Juni 2010, der Tag an dem wir die Generalprobe zu unserer Rundfahrt geplant haben. Das Fahrtenbuch zur Ausfahrt steht im Entwurf, das Fahrerbriefing ist ist auch fast fertig also kann es los gehen.
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Nur wer spielt die Tester?
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Wegen fehlenden Freiwilligen werden kurzerhand meine Frau und meine Tochter verpflichtet.
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Wetter so um die 12 Grad (um 15:00 Uhr) bewölkt und leichter Regen. Zumindest das Wetter hat noch nichts von der Generalprobe mitbekommen da es immer noch bescheiden ist.
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Die armen Mädels mussten auch noch mit dem Handikap leben dass Konrad und ich im Wagen auf der Rücksitzbank das Geschehen verfolgen.
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Eigentlich kein Problem aber…
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Fangen wir von vorne an: Fahrerbriefing vor dem Schloßhotel, leichtes Gekicher bei den Frauen da ich natürlich ein Briefing mache als ob alle Teilnehmer anwesend wären.

Briefing Schloß 1, noch alle ganz Aufmerksam.

Briefing Schloß 2, erste Zweifel!
Angeblich wurde von der Testcrew alles verstanden (zumindest haben sie das auf Rückfrage von mir so bestätigt).

Fahrerbriefing, man achte auf das T-Shirt
Also los geht es, und schon wird das Startfoto vergessen, Kommentar da ist ja kein Fotograf. Weiter geht es auf die Strecke und bei der ersten etwas kniffligen Richtungsänderungen auch prompt an der entsprechenden Stelle vorbei. Also habe ich noch einmal erklärt dass der Beifahrer (meine Tochter) mit dem Fahrer (meine Frau) kommunizieren muss, soll heißen die Entfernung bis zum nächsten Richtungswechsel, wie es dort ungefähr aussieht und in welche Richtung man abbiegen soll.
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Die Testcrew in Aktion
Ok, danach läuft es ganz gut bis ja bis die berühmte links/rechts Schwäche auftaucht.
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Ansage meiner Tochter: In ca. 3 km musst du an einer T-Kreuzung rechts abbiegen.
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Auf dem Bild ist ein dicker gelber Pfeil nach links. Konrad und ich schauen uns an und verdrehen die Augen. Was tun? Lassen wir sie ins verderben fahren oder sollen wir eingreifen? Ich versuche einen Hinweis zu geben – Am besten wäre es wenn man dem Fahrer die Richtung anzeigt – . Der Hinweis wird ignoriert und wir kommen auf die Kreuzung, die Rettung für die Mädels war dass man gar nicht rechts sondern nur links abbiegen kann.
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Kurze Diskussion.
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Meine Frau meint: Da kann ich doch gar nicht rechts abbiegen.
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Antwort meiner Tochter: Na ja links hab ich doch gesagt.
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Meine Frau: Nein du hast rechts gesagt.
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Meine Tochter: Aber ich hab das andere rechts gemeint !!!
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Den Rest der Strecke lief es ganz gut und wir waren schließlich nach ca. 2 Stunden wieder Zuhause.
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Zusammenfassend ist zu sagen dass die Strecke an manchen Stellen schon etwas Aufmerksamkeit abverlangt aber zur Unterstützung haben wir an den Kernpunkten Hinweisschilder und eine Motorradcrew die hilft wenn was schief läuft.

Die Prüfer

“Aber ich hab das andere rechts gemeint ”
Genial, genau das kenne ich