Re:Re: Motorrevision Kosten

#158563
Anonym
Inaktiv

Die Frage ist immer die nach der Notwendigkeit, nach den Wünschen, und nach der Werkstatt.

Einen alten Block aufmachen bedeutet fast immer Übermaß, da reicht honen nicht mehr.

Einen alten Motor ohne Verschleißmessung und Prüfung des gesamten Kurbeltriebs zu erneuern, davon halte ich auch nicht so viel. Da geht reichlich Geld rein.

Gleiches gilt für den Kopf.

Die Preise die Ihr aufruft, gibt’s nach meiner Erfahrung in D nur ohne Märchensteuer, und vor allem ohne das ganze Thema „prüfen“, wie oben beschrieben.

Nur mal so: einen kompletten Austauschmotor mit Kopf schieben die Teilehändler für 3-4.000 EUR über die Theke…

Getriebe abdichten ist nicht das Thema, aber was ist hier mit der Verschleißkontrolle?
Geht auch reichlich ins Geld – Arbeitskosten…

Beim Einbauaufwand nicht vergessen, dass alle Aggregate angebaut, Elektrik angeschlossen, Auspuff, Vergaser und Zündung montiert und wieder eingestellt werden müssen.

Ich bleibe dabei: richtig gemacht in der guten Werkstatt zu seriösen Zahlungsbedingungen wird’s nicht billig.

Einen Motor der nur ölt, würde ich nie aufmachen (lassen). Ebensowenig ein Getriebe, solange es nicht kracht und heult und pisst.

Mit diesen halben Revisionsreparaturen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Das ist nichts von Dauer.

Wir haben es hier mit 30 bis 45 Jahre alten Motoren zu tun, die in den seltensten Fällen gepflegt und durchrepariert wurden.

Für Selbermacher wird das alles erheblichst günstiger, aber immer noch nicht billg; hier war aber nach all inclusive gefragt…