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- 26. April 2014 um 17:56 #144463mail@olaf-scheinpflug.deTeilnehmer
Hallo zusammen,
leider musste ich heute bei der Inspektion mit Holger feststellen, dass mein Achsträger auf der Fahrerseite drei Risse um die vordere Aufnahme hat (siehe Fotos).
Kennt Ihr jemanden im Raum Düsseldorf (Privatperson oder Werkstatt) der so etwas schweißen kann?
Meine Hoffnung wäre, dass der Träger noch nicht auf den Schrott muss. Falls doch, hat jemand von Euch einen Träger für den CS0 2L iE den er mir verkaufen würde.Ich hoffe nur, dass mir der Riss nicht den Start in die erste Spider-Saison versaut. Daher vielen Dank für Eure Hilfe.
Schöne Grüße Olaf
- 26. April 2014 um 18:38 #152152AnonymInaktiv
Schweißen Nein. Träger habe ich noch. Weiß aber nicht ob sie passen. Gruß Kai
- 27. April 2014 um 14:12 #152153WinniTeilnehmer
Hallo Olaf
Sicher kann man den Achsträger schweißen, nur dafür muß er ausgebaut sein. Im eingebauten Zustand nur eine Naht drüber setzen macht man nicht und bringt auch nichts.
Die Risse müssen tief mit einer Phase versehen werden und dann erst schweißen und verputzen. Dann noch wenn die Zeit reicht verzinken den Träger und du hast Ruhe.
Sind einige die den Träger geschweißt haben.Gruß Winni
- 28. April 2014 um 6:15 #152154AnonymInaktiv
Hallo Winni.
Die Frage war, ob wir jemanden kennen, der einen Achsträger im Raum Düsseldor schweißen kann. Meine Antwort war „Schweißen Nein“.
Natürlich kann man den Schweißen.
Fragt sich nur, ob er dann nicht neben der Schweißnaht wieder einreißt!?
Gruß Kai - 28. April 2014 um 18:09 #152155mail@olaf-scheinpflug.deTeilnehmer
Ich würde eigentlich gern erst mal versuchen den Träger im eingebauten Zustand schweißen zu lassen. Auf der Hebebühne kommt man gut dran und den Träger auszubauen ist gleich so ne riesen Aktion.
Aber kann mir hier aus dem Forum keiner jemanden im Umkreis von Düsseldorf empfehlen? Ich kenne nur Schlosser aus dem Baugewerbe, aber die haben keine Hebebühne.
Gruß Olaf
- 28. April 2014 um 18:54 #152156ruf_motorsport@t-online.deTeilnehmer
Olaf, bau den Träger aus und suchw in der Nähe nach einer Maschinenbau Firma. Die haben Ahnung vom Schweißen und die besten Geräte.
Im eingebauten Zustand würde ich das nicht machen. Den Motor oben anhängen, die Motorlager lösen. Unten die unteren Querlenker abschrauben und dann den Träger von der Karosserie abschrauben. Das kannst Du auf Böcken unter dem Vorderwagen selbst machen.
Nach dem Zusammenbau wieder Spur einstellen.
Franzl
- 29. April 2014 um 9:53 #152157AnonymInaktiv
Bevor Du nicht genau weisst, um welchen Werkstoff es sich bei dem Achsträger handelt, würde ich niemanden daran schweissen lassen. Wenn nicht der richtige Schweisszusatzwerkstoff und eventuell die Vorwärmung passend zum Grundwerkstoff genommen wird, kann die Sache lebensgefährlich werden.
Viele Grüsse
Detlef
- 29. April 2014 um 10:03 #152158AnonymInaktiv
So ärgerlich der Ausbau des Achsträgers ist – bei der Sicherheit würde ich keine halben Sachen machen – und der Achsträger ist dabei eineganz wesentliche Komponente.
Also: Zähne zusammen beißen, raus mit dem Teil und vom Fachmann schweißen lassen.
G+B macht übrigens so was – und der kennt sich beim Spider nun wirklich aus…
Verschicken ist ja kein Hexenwerk.
mtp
c.
- 29. April 2014 um 17:04 #152149mail@olaf-scheinpflug.deTeilnehmer
Ok, dass Teil muss also raus. 🙁
Ist denn das schweißen lassen einem Repro-Träger vorzuziehen?
Träger gegen einen Neuen tauschen ginge ja schneller. Ich möchte ja nicht den ganzen Frühsommer verpassen.Danke für Eure Empfehlung/Erfahrung
Olaf - 29. April 2014 um 17:26 #152148ruf_motorsport@t-online.deTeilnehmer
@detl56 wrote:
Bevor Du nicht genau weisst, um welchen Werkstoff es sich bei dem Achsträger handelt, würde ich niemanden daran schweissen lassen. Wenn nicht der richtige Schweisszusatzwerkstoff und eventuell die Vorwärmung passend zum Grundwerkstoff genommen wird, kann die Sache lebensgefährlich werden.
Viele Grüsse
Detlef
Natürlich hast Du Recht. und ein auf Fiat spezialisierter Betrieb ist sicher die beste Adresse.
Von einem Bauteil das aus den 70er bzw. 80 er Jahren stammt und damals kalt verformt wurde, danach zusammen gepunktet und zusammen geschweißt wurde sollten wir die Werkstoffe betreffend keine großen Besonderheiten erwarten. Deshalb ist das Teil ja anfällig für Risse.
Der Schweißer eines Maschinenbaubetriebes hat die Möglichkeiten das Material zu testen und kann so die Arbeit auch korrekt ausführen.Was ich von den Repros halte, kannst Du Dir ja denken. Nicht umsonst habe ich mir deinen Angebotenen Träger geholt und auf Lager gelegt.
Franzl
- 31. Mai 2014 um 11:08 #152159mail@olaf-scheinpflug.deTeilnehmer
Hallo nochmal,
weiß jemand von Euch, wo man die Schrauben zur Befestigung des Querlenkerbolzen am Achsträger bekommt? Müsste eine M12 x 80, 1,25 Gewinde sein, mit einer hohen Güte, daher min. 10.9.
Zumindest verzinkt konnte ich bei mir vor Ort und im Internet nix finden.Dankt Euch, Gruß Olaf
- 31. Mai 2014 um 13:35 #152160WinniTeilnehmer
Wenn sie auch 75mm lang sein können, kannst du diese nehmen.
http://www.ebay.de/itm/Schrauben-Muttern-x-3-St-Hardyscheibe-Kardanwelle-Befestigung-2101-2201000-/110845312835?pt=DE_Autoteile&hash=item19cee53f43Gruß Winni
- 1. Juni 2014 um 10:35 #152161mail@olaf-scheinpflug.deTeilnehmer
Danke Winni.
Steht nur leider nix zur Festigkeitsklasse. Ich werd da mal anrufen.
Gruß Olaf - 1. Juni 2014 um 12:28 #152162WinniTeilnehmer
Hallo Olaf
Auch die Schrauben von der Hardyscheibe haben eine höhere Zugfestigkeit und nicht 8.8, dass sind die gleichen die man auch bei den Zugstreben hat.
Gruß Winni
- 1. Juni 2014 um 15:48 #152151DietmarTeilnehmer
Welchen Grund gibt es dafür, dass die Schrauben der Hardyscheibe und der Zugstreben eine höhere Festigkeit haben sollen? An diesen Stellen werden die Schrauben ja kaum auf Zug beansprucht. Eine M12 in 8.8 hat eine Mindestbruchkraft von über 67.000 N, das sind 6,7 Tonnen.
- 1. Juni 2014 um 16:02 #152150WinniTeilnehmer
Hallo Dietmar
Bei der Hardyscheibe würde ich schon mal annehmen wegen dem Verdrehen, dass sie eine höhere Zugfestigkeit haben müssen.
Die Schubstreben halten immerhin deine Hinterachse und dort würde ich auch keine Kompromisse machen.
Du hast bestimmt schon einmal hier und da eine normale 8.8 Schraube abgerissen, versuche das mal bei einer mit höheren Dichte.
Ich liebe z.B. alle Schrauben, Scheiben und Muttern zu ersetzen mit V2A, aber niemals bei tragenden teilen oder die Belastungen ausgesetzt sind.Gruß Winni
- 1. Juni 2014 um 16:18 #152147WinniTeilnehmer
Du hast irgendwie falsche Daten, hier mal einen Link über Güteklassen und Zugfestigkeit.
http://www.wegertseder.com/pages/techdat/td3-werkstoffe-stahl.aspGruß Winni
- 1. Juni 2014 um 19:25 #152163DietmarTeilnehmer
und genau da steht ja auch, dass eine M12 in 8.8 eine Mindestbruchfestigkeit von 67.400 N hat (84,3 mm2 x 800 N/mm2)
Bei dem von Dir verlinkten Angebot würde ich auch darauf wetten, dass das nichtmal 8.8 sind.
Ich weiß es ja auch nicht besser, wundere mich nur, dass an den von Dir genannten Stellen hochfeste Schraubverbindungen eingesetzt werden sollen. Da werden die Schrauben ja fast nur auf Abscheren und an der Hardyscheibe durch das Kippmoment etwas auf Zug belastet. Außerdem frage ich mich, ob es so belastbare Schraubverbindungen in den 1960er-Jahren schon zu akzeptablen Preisen gab.
Ist jetzt ziemlich off topic und hat nix mit der ursprünglichen Frage zu tun. An der Vorderachse würde ich auch Schrauben mit hoher Festigkeit einsetzen. Diese gibt es bei jedem vernünftigen Schraubengroßhändler.
- 1. Juni 2014 um 19:56 #152164mail@olaf-scheinpflug.deTeilnehmer
Hallo Dietmar,
Da muss ich Dir leider widersprechen. Ich hab jetzt drei Tage alles abtelefoniert und gegoogelt wie ein Wahnsinniger. Hab die Schrauben mit 10.9 nur in Stahl blank gefunden. Dann werde ich wohl die einbauen. Die Originalen hatten damals vermutlich auch keinen Korrosionsschutz.
Gruß Olaf - 1. Juni 2014 um 21:23 #152165AnonymInaktiv
Hallo Zusammen,
kurz nochmal die Stimme aus dem Off:– Achsträger Schweissen nur beim absoluten Fachmann, mit Rechnung und allem Pi un Pa.
– Fahrwerksschrauben bekommt man wunderbar beim Fiathändler, die waren da und dort eingebaut. Im Zweifel bei Hansi von G&B oder z.B. bei Josef Tudisco nachfragen, da werden sie geholfen.
Kein Pfusch oder „Geht doch auch“ an dieser Ecke. Ihr habt offensichtlich noch nicht erlebt, was ein Sachverständiger der Verischerung im Schadensfall an einem Fahrzeug so alles untersucht (habe ich, leider, Freund hat beim Unfall ein Auge verloren, war kein Spass – und es gab 0 -in Worten NULL Euro von der Versicherung wegen o.g. Pfuscherei). Ja, kostet paar Euro fünfzig, könnte billig sein.
ciao,
Stefan - 2. Juni 2014 um 5:44 #152166WinniTeilnehmer
@Olaf_S wrote:
Danke Winni.
Steht nur leider nix zur Festigkeitsklasse. Ich werd da mal anrufen.
Gruß OlafBei den Muttern kannst du sehen an den beiden Kerben, dass sie eine höhere Festigkeit haben, dann werden die Schrauben es auch haben.
Die Muttern haben die Festigkeit 6.Gruß Winni
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